Rüdiger Trautsch

Rüdiger Trautsch wurde 1946 in Hamburg geboren. Er besuchte zunächst die Hochschule für Gestaltung, Armgartstraße, und arbeitete als Layouter in Werbeagenturen. Von 1973 bis 1981 studierter er an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Seine Diplomarbeit war ein einjährige fotografrische Alltagsbeobachtung eines älteren Homosexuellen im Stadtteil St. Georg:

Aus Liebe hat es kaum einer getan.

Mit seinem damaligen Partner Ken Hall eröffnete er 1981 ein Fotostudio an der Ecke zur Spaldingstraße, unweit des FRONT. Er fotografierte für Stern, Vogue, Max und Lichtbild, portraitierte Andy Warhol, Marianne Sägebrecht, Meret Oppenheim und Natalia Wörner und dokumentierte immer wieder die Aktivitäten der schwulen Emanzipationsbewegung und Subkultur. Seine Werke befinden sich in Sammlungen des Schwulen Museums Berlin und des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg.

RÜDIGER TRAUTSCH ÜBERLÄSST SEIN GESAMTWERK DEM SCHWULEN MUSEUM BERLIN.

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Das Front in Hamburg (so war das damals)_1973